GEWÄSSER
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GEWÄSSER

KALTENBACH

Verlauf von der B 1 zur B 9, weiter zur A1 und A 7, durch das Biotop südlich von der C1 bis zum Verlassen der Golfanlage am Abschlag der C 4.

 

Der Kaltenbach ist Teil eines Fließgewässersystems, welches für den oberirdischen Wasserabfluss sorgt. Neben dem eigentlichen Bachlauf sind die im Bachbett liegenden Sand-, Schlamm- und Kiesbänke sowie die flutangepassten Wasserpflanzen und Röhrichte wichtige Biotopelemente. Auf der Abenberger Golfanlage ist der Kaltenbach für Golfer ein Wasserhindernis auf mehreren Bahnen, und zwar jeweils als frontales Wasser im Verlauf beginnend auf den Bahnen B 1, B 9, A 1 und A 7. Vor allem auf den Startlöchern A 1 und B 1 ist der Kaltenbach ein häufiges „finales Ballgrab“ beim 2.Schlag.

Pflegemaßnahmen
Das Golfspiel und die Anforderungen des Kaltenbachs als wichtiges Biotopelement sind möglichst gut in Einklang zu bringen. Ein genügend breiter Uferstreifen sollte von der Golfnutzung ausgespart werden.
Die Vegetation an dem Uferstreifen und im Bachbett wird jährlich bei Bedarf bearbeitet:

  • Bäume und Büsche werden entfernt, die im Spielbereich der A 1; A 7; B1 und B 9 stehen.
  • Rechts vom Abschlag der A7 wird der Sandfang durch Ausbaggern gereinigt.
ENTWÄSSERUNGSGRÄBEN

Auf der Golfanlage Abenberg gibt es Entwässerungsgräben auf den Bahnen A3; A5 ; A 6 ; A 7 ; B 2; B 5 ; B 6 ; B 7; C 1 ; C 3; C 4; C 6

Pflegemaßnahmen
Die Entwässerungsgräben sind vom Baumwuchs freizuhalten und Büsche sollten nur teilweise aufwachsen.

TEICHE

Auf dem Golfplatz in Abenberg gibt es:

  • 3 Teiche, die für die künstliche Beregnung der Golfanlage von besonderer Bedeutung sind
  • 7 Naturteiche
  • 2 Himmelsweiher

Die Gesamtwasserfläche der Teiche beträgt ca. 23.000 m². Auf dem Golfplatz haben die Teiche die Funktion als Wasserhindernis und/oder als Vorratsteich für die Beregnungsanlage. Hinzu kommt ihre Bedeutung für die Natur.

Die ökologische Bedeutung der Teiche auf dem Golfplatz ist sehr hoch, wobei sie folgende Funktionen erfüllen:

  • Laichplätze für Fische und Amphibien, Brut- und Rastplätze für Wasservögel
  • Tränk- und Badegelegenheit für Säugetiere, Vögel, Bienen und andere Insekten
  • Sicherung von Nahrungsreserven für insektenfressende Tiere, wie z.B. Vögel, Fledermäuse und Lurche

Flache Ufer mit ausgeprägten Vegetationszonen bieten günstige Voraussetzungen für Flora und Fauna.

Pflegemaßnahmen

Die Gewässer auf der Abenberger Golfanlage bereichern somit nicht nur das Landschaftsbild, sondern tragen auch erheblich zur biologischen Vielfalt der Landschaft bei. Bei der Teichpflege ist die Vegetationsentwicklung zu berücksichtigen. Sollten sich die Ufer- und Wasserpflanzen zu stark vermehren, müssen sie von Zeit zu Zeit ausgelichtet werden. Eine möglichst nährstoffarme Wasserqualität ist von Vorteil. Mögliche Nährstoffeinträge aufgrund der Düngung sind möglichst zu unterbinden.

Generelle Maßnahmen der Teichpflege:

  • Rasenkurzschnitt an den Gewässerkanten nur an den Stellen, an denen es zu Zwecken des reibungslosen Golfspiels erforderlich ist.
  • Aufkommende Gehölze im Uferbereich werden überwiegend entfernt:
    • Entfernen von großen Laubbäumen und Kiefern im Winter an den Teichen der A 3 ; C 1 ; C 3; C 6 ; C 9 und Kurzplatz
    • Nur geringen Aufwuchs zulassen an den Teichen A 1; A 4 ; A 5; A 7; B3; B 7; B 9 und Kurzplatz
  • Hinweise auf Betretungsverbote
  • Eventuell Anlage und Erhaltung von offenen Kies- und Schotterbänken im Uferbereich für Amphibien
BEREGNUNGSTEICHE

Existieren an den Bahnen A 1 als Brunnenteich; B 1 als Beregnungsteich und C 1 als Brunnen und Beregnungsteich. Zu starke Wasserschwankungen durch die Entnahme von Beregnungswasser sind ökologisch von Nachteil. Dies kann durch eine zügige Nachführung des Brauchwassers aus den Brunnenteichen vermieden werden.

NATURTEICHE

Zwischen den Bahnen B 3 und B7 ; auf den Bahnen A 7; B 9; C 3 – 2 Teiche; C 5; und C 9 befinden sich insgesamt 7 Teiche sowie je ein kleiner Teich links hinter dem Putting Green am Clubhaus und auf dem Kurzplatz rechts vom Grün 2

HIMMELSWEIHER

Die beiden angelegten Weiher ohne Wasserzufluss befinden sich zwischen den Bahnen A 3; A 4 und A 5.

Diese Stillgewässer sind mit geschwungenen Uferlinien als „Himmelsweiher konzipiert, die über Niederschläge gespeist werden. Diese Teiche dienen der Entwicklung von Biotopstrukturen innerhalb des Golfplatzgeländes, die vorrangig für den Biotop- und Artenschutz vorgesehen sind. In ihnen sollen sich ökologische Funktionen entwickeln. Sie haben außerdem eine Funktion als seitliches Wasserhindernis im Golfspiel.

Ein Fischbesatz ist aufgrund der Baugenehmigung in diesen Teichen nicht zulässig.

Röhrichte

Auf der Golfanlage Abenberg existiert ein umfangreicher Bestand von Röhrichten an den Teichrändern.

  • auf der A- Schleife an den Bahnen A 3 und A 7
  • auf der B-Schleife an den Bahnen B 1; B 3 und B 9
  • auf der C – Schleife an den Bahnen C 1; C 3; C 5 und C 9
  • sowie hinter dem Putting Green am Clubhaus und auf dem Kurzplatz am Grün 2

 

Natürliche Röhrichte entstehen bei der Verlandung von Gewässern. Röhrichte bieten einer Vielzahl von Tierarten Lebensraum, nicht nur als Brutplatz für Röhrichtvögel. Weitere Vogelarten nutzen das Röhricht als Rast- und Nahrungsbiotop, da eine reiche Insektenfauna vorhanden ist. Eine zusätzliche Bedeutung erhalten Röhrichte durch ihre Kombination mit vegetationsarmen Uferabschnitten.

 

Pflegemaßnahmen

  • Um einer raschen Verlandung vorzubeugen, sollten raschwüchsige Pflanzen an den Rändern der Teiche regelmäßig ausgelichtet werden. Hierdurch erhalten die Golfspieler wieder einen Blickkontakt zur Wasserfläche, was attraktivitätssteigernd ist.
  • Die Vegetationsstreifen im Uferbereich sind nur gelegentlich zu mähen. Am besten nur abschnittsweise.

 

Folgendes ist zu vermeiden:

  • Entkrautung oder Auslichtung außerhalb der Wintermonate
  • Zu häufiges Abmähen der Ufervegetation
  • Niedertreten der Röhrichte, bei der Suche nach verschlagenen Bällen. Der Spielbetrieb sollte deshalb so gut es geht von den Uferstreifen ferngehalten werden.
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